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Verantwortung beginnt mit jedem Spielgerät

Wo Kinder spielen, zählt Vertrauen. Deshalb betrachten wir verantwortungsvolles Handeln bereits bei Entwicklung und Fertigung unserer Produkte – an unserem Standort in Brandenburg an der Havel.

Design, Konstruktion und Fertigung finden bei uns an einem Standort statt. Das verkürzt interne Abstimmungs- und Transportwege und macht Produktionsschritte besser nachvollziehbar. So können wir neue Technologien und Materialien sorgfältig prüfen, Materialreste gezielter weiterverwenden und Ressourcen bewusster einsetzen.

Konkrete Maßnahmen zeigen sich unter anderem in eigenem Solarstrom aus Photovoltaikanlagen am Standort, Wärme aus anfallendem Holzverschnitt unserer Produktion, der schrittweisen Umstellung ausgewählter Firmenfahrzeuge auf E-Mobilität sowie dem Einsatz langlebiger Materialien wie PEFC-zertifiziertem Robinienholz, Edelstahl und HPL.

Wiederverwendete Verpackungen, reparierbare Konstruktionen und eine bedarfsorientierte Ersatzteilversorgung können dazu beitragen, die Nutzungsdauer unserer Spielgeräte zu verlängern und Materialeinsatz sowie Austauschbedarf zu reduzieren.

Auch soziale Verantwortung ist Teil unseres Selbstverständnisses: Vielfalt, Inklusion und Gleichbehandlung sind in unseren Unternehmenswerten und internen Leitlinien verankert. So möchten wir Schritt für Schritt Verantwortung übernehmen – für langlebige Spielgeräte, bewussteren Ressourceneinsatz und Spielräume, die Kindern lange Freude machen.

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Solarenergie und Wärme

Unsere Energieversorgung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Standortentwicklung.

Ein Meilenstein unserer Energieautarkie war der Bau unseres eigenen Holzhackschnitzel‑Heizhauses mit einer Leistung von 550 kW. Dieses moderne Heizsystem ersetzt vollständig alle früheren Ölheizungen und versorgt nun sämtliche Produktionshallen, Bürogebäude und Sozialbereiche zuverlässig mit Wärme.

Das Besondere daran: Wir nutzen dafür ausschließlich unsere eigenen Holzabfälle aus der Produktion. Die eingesetzte Biomasse besteht zu über 99 Prozent aus Verschnitt der Holzverarbeitung. Statt Reststoffe zu entsorgen, führen wir die beim Bearbeiten von Robinie und anderen Naturhölzern entstehenden Holzreste als wertvollen Energieträger direkt im eigenen Betrieb wieder zu. Auf diese Weise wird aus einem Nebenprodukt ein sinnvoll genutzter Energierohstoff - ganz ohne Zukauf externer Hackschnitzel. Es entsteht ein geschlossener Kreislauf, der Ressourcen schont, Transportwege reduziert und aktiv zur Verringerung unserer CO₂‑Emissionen beiträgt.

Auch beim Strom setzen wir konsequent auf Eigenerzeugung. Der Ausbau unserer Photovoltaik erfolgte Schritt für Schritt: 2013 mit der ersten Anlage, 2018 mit dem neuen Lager und einer integrierten 99,2-kWp-Anlage samt 156-kWh-Batteriespeicher und 2025 mit der Inbetriebnahme einer weiteren 144,5-kWp-Anlage. Zusammen steht damit heute eine installierte Leistung von rund 270 kWp zur Verfügung.
Zusätzlich nutzen wir die Sonnenenergie ganz praktisch im Alltag: Neue E‑Mobilitätspunkte auf unserem Gelände ermöglichen es, unsere E-Firmenfahrzeuge direkt mit Solarstrom zu laden. Zusätzlich sorgt ein intelligentes Energiemanagementsystem dafür, dass unsere Hebetechnik außerhalb der Arbeitszeiten automatisch mit Sonnenenergie versorgt wird.

Langlebigkeit und Reparierbarkeit:

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Ökologische Materialien

Materialien entscheiden darüber, wie lange ein Spielgerät hält, wie es sich im Alltag bewährt und wie verantwortungsvoll mit Ressourcen umgegangen wird. Deshalb wählen wir bei spielbau Werkstoffe nicht nur nach ihrer technischen Eignung aus, sondern auch nach ihrer Dauerhaftigkeit, Pflegefreundlichkeit und Recyclingfähigkeit. Unser Anspruch ist klar: Wir nutzen natürliche Ressourcen effizient, vermeiden schädliche Chemikalien und setzen auf Materialien, die Qualität, Sicherheit und einen bewussten Umgang mit der Umwelt zusammenbringen. Für Sie als Betreiber, Planer oder Auftraggeber bedeutet diese Materialwahl vor allem eines: langfristige Qualität.

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Zertifikate

Zertifikate schaffen Transparenz und machen unseren Anspruch nachvollziehbar. PEFC, das Prüfsiegel „Gesicherte Nachhaltigkeit“, das Brandenburger Umweltsiegel, das BSFH-Gütesiegel und der Blaue Engel stehen bei spielbau für verantwortungsvoll eingesetzte Materialien, geprüfte Qualität sowie ökologische und soziale Maßstäbe.

Langlebigkeit und Reparierbarkeit

Langlebigkeit ist bei spielbau kein Nebeneffekt, sondern ein Konstruktionsprinzip. Unsere Spielgeräte sind darauf ausgelegt, über viele Jahre im intensiven Einsatz zu bestehen und eine lange Nutzungsdauer zu unterstützen. Der Grundsatz dahinter ist klar: reparieren statt ersetzen. Viele unserer Hauptmaterialien sind grundsätzlich recyclingfähig. Noch wichtiger ist für uns jedoch, dass Spielgeräte instand gehalten und einzelne Bauteile bei Bedarf gezielt ausgetauscht werden können. Eine bedarfsorientierte Ersatzteilversorgung unterstützt Betreiber dabei, Spielplätze wirtschaftlich und materialschonend zu erhalten.

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Energieeffizienz und CO2-Bewusstsein

Energieeffizienz beginnt für uns mit einem klaren Blick auf die eigenen Prozesse. Denn nur was sichtbar ist, lässt sich gezielt verbessern. Die CO2e-Auswertung für unseren Standort in Klein Kreutz erfasst für das Berichtsjahr 2023 Gesamtemissionen von 930.941,88 kg CO2e. Berücksichtigt wurden die Emissionen aus Materialbereitstellung, Transport und internen Prozessen bis zum Verlassen des Standorts. Scope 1 und Scope 2 wurden vollständig, Scope 3 teilweise bilanziert.

Für die Einordnung ist die Unterscheidung nach Scope 1 bis 3 besonders hilfreich.

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Scope 1

Scope 1 umfasst die direkten Emissionen aus dem eigenen Betrieb, also vor allem firmeneigene Fahrzeuge sowie die interne Verbrennung von Energieträgern. In der Auswertung fallen darunter insbesondere Dieselverbräuche, Restholz-Verbrennung und Heizöl. Hier setzen wir mit konkreten Maßnahmen im Betrieb an: durch die Nutzung von Holzresten aus der eigenen Produktion für die Wärmeversorgung, durch die fortlaufende Umstellung der Mobilität und durch eine insgesamt effizientere Steuerung unserer Energieeinsätze. Der Nachhaltigkeitscheck bewertet diesen Bereich mit einer Zielerfüllung von 70 Prozent. 

Scope 2

Scope 2 beschreibt die indirekten Emissionen aus eingekaufter Energie. Bei spielbau betrifft das vor allem den externen Strombezug. Gleichzeitig zeigt sich hier, wie wirksam eigene Energieerzeugung sein kann: Eigenverbrauchter PV-Strom ist in der Bilanz mit null CO2e angesetzt. Ergänzt wird dieser Ansatz durch LED-Beleuchtung, modernisierte Maschinen, solarbetriebene Druckluftanlagen, die Erfassung einzelner Maschinenverbräuche und ein Energiemanagementsystem, das sich im Aufbau befindet. Im Nachhaltigkeitscheck erreicht dieser Bereich 83 Prozent Zielerfüllung. Zugleich wird deutlich, dass beim regionalen und erneuerbaren Energiebezug weiteres Entwicklungspotenzial liegt.

Scope 3

Der größte Hebel liegt in Scope 3. Diese Kategorie umfasst alle weiteren indirekten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette, etwa aus eingekauften Waren und Dienstleistungen, Transporten, Abfällen oder dem Pendelverkehr der Mitarbeitenden. Genau dort liegt auch der größte Anteil der bilanzierten Emissionen: 56,28 Prozent entfallen auf eingekaufte Waren und Dienstleistungen, insbesondere auf Edelstahlrohre und -bleche. Weitere relevante Felder sind der externe Strombezug mit 12,39 Prozent, das Abfallaufkommen mit 12,02 Prozent, pendelnde Mitarbeitende mit 8,03 Prozent sowie vorgelagerte Transporte mit 3,81 Prozent. Daraus leiten sich unsere Handlungsfelder klar ab: Materialeinsatz weiter optimieren, Abfälle reduzieren, Lieferketten und Transporte effizienter gestalten, regionale Potenziale gezielter nutzen und Emissionsdaten systematischer erfassen. Genau darin verstehen wir CO2-Bewusstsein: nicht als Einzelmaßnahme, sondern als verbindliche Grundlage für bessere Entscheidungen in Entwicklung, Beschaffung und Produktion.

spielbau GmbH

Alte Weinberge 21
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